Im Jahr 1990 zählte Kroatien, neben Slowenien und Tschechien, zu den höchst entwickelten Transitionsländern Mitteleuropas. Seine wirtschaftliche Entwicklung wurde aber durch erhebliche, auf insgesamt 37,1 Milliarden US-Dollar geschätzte Kriegsschäden beeinträchtigt, die sowohl die wirtschaftliche Transition als auch die Privatisierungsprozesse erschwerten. Erst im Jahr 2004 konnte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) aus der Vorkriegszeit eingeholt werden. Das aktuelle BIP pro Einwohner beträgt 61% des EU-Durchschnitts (2012). Im Jahr 1994 wurde die Nationalwährung Kuna eingeführt.

Rund 60 Prozent der Bevölkerung Kroatiens leben in den Städten, jeder vierte Einwohner lebt in einer der vier größten Städte Kroatiens (Zagreb, Split, Rijeka und Osijek).

Der Wechsel der Ehrenwache des Krawatten-Regiments, einer Paradeeinheit nach dem Vorbild der kroatischen Soldaten aus dem 17. Jahrhundert; von diesen wurde die Mode übernommen, Krawatten zu tragen. In ihrem Paradezug im Zentrum von Zagreb erinnern sie die Passanten und Touristen daran, dass Kroatien die Heimat der Krawatte ist.

Das römische Amphitheater in Pula, die namhafte Arena, erbaut im 1. Jahrhundert n. Chr., das sechstgrößte seiner Art im ganzen Römischen Reich konnte 25.000 Besucher aufnehmen. Heute ist das Amphitheater Austragungsort großer spektakulärer Kultur- und Sportveranstaltungen.

Das Palais Grassalkovich, die aktuelle Residenz des slowakischen Präsidenten, hatte im Jahr 1760 der kroatische Adelige und Berater bei der Ungarischen Hofkammer, Antun Grasalković (1694 – 1771), bauen lassen. Dieser monumentale Rokoko-Palast ist das größte und bedeutendste Barockgebäude in der Slowakei.

Flüsse und Seen

Rund 62 Prozent des Staatsgebiets, auf dem sich ein verzweigtes Flussnetz erstreckt, gehört zum Einzugsgebiet des Schwarzen Meeres. Zum selben Einzugsgebiet gehören auch die längsten kroatischen Flüsse – die Save (562 km) und die Drau...

Traditionskultur

Ein charakteristisches Merkmal der kroatischen Traditionskultur ist ihre ausgesprochene Vielfalt. Die umweltbedingten Gegebenheiten und Einflüsse jener Kulturen, mit denen die Kroaten im Laufe der Geschichte in Berührung kamen...

Kroatien in Personalunion mit Ungarn

Nach dem Tod des letzten Angehörigen der Trpimirović-Dynastie, König Stjepan II., brach in Kroatien ein Erbfolgekrieg aus. Dieser endete im Jahr 1102 mit der Wahl des ungarischen Königs ...

Verkehrsadern

Als adriatisches sowie mitteleuropäisches Land und zudem Donauland genießt Kroatien eine vorteilhafte geografische Verkehrslage. Folglich durchqueren Kroatien einige paneuropäische Verkehrskorridore und ihre...

Verfassung

Das kroatische Parlament (Sabor) verabschiedete am 22. Dezember 1990 die Verfassung der Republik Kroatien, allgemein bekannt als „Weihnachtsverfassung“. Die  Änderungs- und Zusatzvorschläge zu dieser Verfassung wurden vom Parlament in den Jahren  1997 ...

Demografischer Wandel

Mit einer Bevölkerungsdichte von 76 Einwohnern/km² ist Kroatien eines der dünner besiedelten europäischen Länder, wie Norwegen, Finnland, Schweden Estland, Lettland, Litauen, Irland und Bulgarien....

Wirtschaftszweige

Kroatien ist nicht besonders reich an Erzbodenschätzen. Die Schließungen von Kohlenzechen und Bergwerken (Bauxit) erfolgten schon in den 1970er und 1980er Jahren. Es existieren aber bedeutende Quellen von nicht­metallhaltigen Mineralien, die als ...

Kroatien in Kürze

Auf der zeitgenössischen internationalen politischen Szene ist Kroatien seit seiner staatlichen Verselbstständigung von der jugoslawischen Föderation präsent, also lediglich etwas länger als zwei Jahrzehnte. Was aber seine Geschichte und Kultur...